Bockdoppelflinten

Bockdoppelflinten (BDF) gelegentlich auch Bockflinte genannt sind Flinten, bei denen zwei Läufe übereinander angeordnet sind. Im Gegensatz hierzu sind bei Doppelflinten die Läufe nebeneinander angeordnet. Bockdoppelflinten sind heute der Standard bei Jagd und Sport und oftmals die erste Waffe die ein Jungjäger erwirbt. Egal ob bei der Jagd auf Ente, Krähe, Hase oder Fasan die Vorteile der Bockdoppelflinte bestehen in der einfachen Handhabung und dem schnellen zweiten Schuss. Und auch bei den Olympischen Tontaubendisziplinen Trap und Skeet werden Bockdoppelflinten verwendet.

Moderne Bockdoppelflinten verfügen über einen Einabzug. Die Umschaltung auf den zweiten Schuss erfolgt dabei automatisch ein umständliches und Zeit kostendes umgreifen auf den zweiten Abzug wie es bei älteren Flinten oftmals nötig war entfällt. Auch verfügen heutige Flinten oftmals über Stahlschrotbeschuss und Wechselchokes. Beides bietet dem Schützen mehr Flexibilität. Was vor einigen Jahrzehnten nur bei Waffen der Oberklasse der Fall war ist inzwischen Standard.

Ein Extraktor hebt die Hülsen an, so dass diese nach dem öffnen einfacher per Hand entnommen werden können. Etwas Komfortabler ist es, wenn die neue Flinte über einen Ejektor verfügt. Dieser wirft die abgeschossenen Hülsen beim Aufklappen automatisch aus. Mit etwas Übung lassen sich die Hülsen leicht auffangen und gleich in den Mülleimer oder die Jackentasche befördern.

Außer bei reinen Sportflinten, die gelegentlich ausschließlich für 12/70 ausgelegt werden, sind heute fast alle Flinten für das Kaliber 12/76 ausgelegt. Damit lassen sich nicht nur Patronen in 12/76, sondern auch in 12/70 oder 12/67,5 verschießen. Dies ermöglicht insbesondre dem Jäger eine Breite Auswahl an Munition und bietet genügend Leistungsreserven auch bei stärkerem Wild wie Fuchs und Gans.

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